Großrazzia gegen organisierten Waffen- und Drogenhandel
SEK-Zugriff am frühen Morgen: Zeitgleiche Polizeieinsätze in zwei Bundesländern wegen mutmaßlich organisiertem Waffen- und Rauschgifthandel – auch Wuppertal betroffen

Polizei und Bundeskriminalamt haben am Donnerstagmorgen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz umfangreiche Durchsuchungen wegen des Verdachts des organisierten Waffen- und Drogenhandels begonnen. An den zeitgleich laufenden Maßnahmen sind nach Angaben der Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft auch Spezialeinheiten beteiligt.
Durchsuchungen seit 6 Uhr am Morgen
Die Einsätze starteten gegen 6 Uhr. Zu den betroffenen Gebieten zählt unter anderem der Großraum Köln-Mülheim, auch in Wuppertal stürmten Spezialeinheiten mindestens eine Wohnung. Weitere konkrete Einsatzorte nannten die Behörden zunächst nicht.
An der Aktion sind Kräfte des Polizeipräsidiums Köln sowie des Bundeskriminalamtes beteiligt. Die Maßnahmen erstrecken sich über beide Bundesländer.
Ermittlungen wegen organisierter Kriminalität
Hintergrund sind Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln und der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW). Im Mittelpunkt steht der Verdacht des organisierten Handels mit Waffen und Betäubungsmitteln.
Nähere Einzelheiten zu den Beschuldigten, möglichen Festnahmen oder den Ergebnissen der Durchsuchungen wurden zunächst nicht mitgeteilt. Die Polizeieinsätze dauern an.
